Die hat so einen Hauch Vergangenheit an sich….
Nach einiger Wartezeit hat Fujifilm heute das Erscheinen der neuen FinePix X100 bekanntgegeben. Letztes Jahr war sie ja auf der Photokina angekündigt worden, aber nun gibt es handfeste Infos und Termine!
Fujifilm nennt die neue Kompaktkamera einen “modernen Klassiker”, was damit zu begründen ist, dass sie technisch neue Maßstäbe setzt und im klassisch designten Stil einfach toll aussieht. Doch nun mal der Reihe nach.
Was steckt für Technik in der Fujifilm FinePix X100?
- 12,3 Megapixel Auflösung
- APS-C CMOS Sensor
- EXR Prozessor
- 23 mm Festbrennweite (äquivalent zu 35 mm KB)
- Premium Fujinon Objektiv mit Super EBC Beschichtung
- Hybrid-Optischer-Sucher
- 7,1 cm (2,8 Zoll) LC-Display mit ca. 460.000 Pixel
- HD-Video (720p)
- Blendenbereich F2 bis F16
- Motion Panorama
Und das Besondere am Aussehen der X100?
- auffallend attraktiver Retro-Look
- jedes Teil der Kamera ist präzisionsgefräst aus Metall
- die obere und untere Abdeckung wurden aus einer Magnesiumlegierung gegossen
- zur besseren Griffigkeit wurden lederartige Applikationen verwendet
- weder Produktname noch Hersteller sind auf die Front geschrieben, sondern per Handarbeit auf die Oberkante graviert
Diese kompakte Kamera ist also etwas für Fotographen, die Wertarbeit schätzen und das altehrwürdige Design der X100 schätzen können. Dass dabei die technischen Details auf keinen Fall zu Kurz kommen, ist nur von Vorteil.
Die neue Fujifilm FinePix X100 Kompaktkamera ist ab Anfang April für ca. 1000 Euro erhältlich.
Wenn die Zeit ran ist, werden Sie die FinePix X100 von Fujifilm auch im Onlineshop von Riccos Camera finden, vielleicht! Hier finden Sie auch jede Menge passendes Zubehör.




Februar 28th, 2011 at 10:55
Naja. Sie konkurriert schon mit den kleinen Evils mit Pancake. Evil-Freunde sind je bekannt dafür, dass sie Top-Bildqualität möchten. Das ist ja mit beiden möglich. Da kommt sicherlich so mancher ins Grübeln. Wenn Geld keine Rolle spielt, nimmt man halt beides.
Februar 26th, 2011 at 03:33
Setzt man sich mit dem Konzept der X100 etwas intensiver auseinander, wird man feststellen, dass auswechselbare Objektive eben _nicht_ ein Teil des Plans sind!
1) Objektiv und Chip sind genau aufeinander abgestimmt, sodass der speziell entwickelte Chip alles aus dem guten Objektiv der Premium-Klasse rausholen kann! Wären Wechselobjektive dabei, hätte man auf diese feine Abstimmung verzichten müssen.
2) Hätte man Wechselobjektive im Programm, würde die Kamera nicht mehr wirklich kompakt sein und somit nicht als “Alltagskamera” bzw. “immer-dabei-Kamera” durchgehen können, sie wäre noch größer gewesen. Ich persönlich verstehe nicht die Kameras, die 1,5 cm dick sind, dafür aber mit Motz-Objektiven ausgestattet, das sieht nicht nur bizarr aus, passt auch nicht wirklich in die kleine Tasche bzw. Manteltasche…
Mit c.a. 440 g ist sie auch ohne Wechselobjektive schon schwer genug, bietet aber enorme Vorteile des hybriden Suchers und manuellen Rädchen für die wichtigsten Einstellungen, auch ein Blitz ist dabei – beide Features sind bei Kompaktkameras heute kaum zu finden, und wenn, dann meistens mit Abstrichen bei anderen Merkmalen (kleinerer Chip, klobiges Gehäuse etc…)
3) Die Festbrennweite und das Format (äquivalent zu 35mm KB) sind nicht umsonst so ausgewählt, sondern sind eher als “klassisch” anzusehen, gut sowohl für den Urlaub, als auch für Unterwegs.
4) Die Kamera konkurriert mit den EVILs, wenn überhaupt, dann nur indirekt. Als Wettbewerber sind entsprechende Modelle ohne Wechselobjektive von Leica und Sigma zu nennen, die auch ähnlich konzipiert sind, aber im Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu X100 deutlich schwächer abschneiden, zumindest, wenn man den Datenblättern und ersten Vorab-Berichten Glauben schenkt.